Was 2018 für die Wiener Wirtschaft bringt

2018-01-17 21:34:00

Die Konjunktur hat 2017 kräftig angezogen und wird auch 2018 weiter stark erwartet - sowohl in Österreich als auch in der Europäischen Union und global. Die Österreichische Nationalbank hat jüngst ihre Prognose angehoben und erwartet nun nach 3,1 Prozent Wachstum des heimischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) im heurigen Jahr ein BIP-Wachstum von 2,8 Prozent 2018 und 1,9 Prozent 2019.Auch das Regierungsprogramm lässt für die Wirtschaft positive Änderungen erwarten. Es finden sich darin langjährige Forderungen der Wirtschaftskammer Wien, die nun umgesetzt werden sollen. Darunter eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeit, Entbürokratisierung, Steuersenkungen, ein Standortanwalt und Bildungspflicht statt Schulpflicht.
Das kommt 2018
1. Jänner
- Der Dienstgeberbeitrag wird von 4,1 auf 3,9 Prozent gesenkt
- Die Forschungsprämie für eigenbetrieb liche und für Auftragsforschung wird von zwölf auf 14 Prozent erhöht.
- Der Grenzwert für den Kfz-Sachbezugs wert wird von 127 auf 124 Gramm/Kilometer herabgesetzt, der Sachbezugswert wird angehoben.
- Vereinfachte Gründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) möglich.
- Die Kündigungsfrist für geringfügig Angestellte wird auf sechs Wochen verlängert.
Internatskosten für Lehrlinge zahlt der Lehrherr, bekommt sie aber refundiert.
1. Mai
- Start des Gewerbeauszugs
25. Mai
- Die Datenschutzgrundverordnung tritt in Kraft.
1. Juli
- Erste Angleichungen von Arbeitern und Angestellten: z.B. beim Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall.
- Für Lehrlinge gibt es im Krankheitsfall acht Wochen die volle Lehrentschädigung und vier Wochen die Differenz zum Krankengeld.
- Das neue Pauschalreisegesetz tritt in  Kraft
18. Oktober
- Alle öffentlichen Auftraggeber müssen Beschaffungen von mehr als 209.000 Euro im Liefer- und Dienstleistungsbereich und mit 5,225 Millionen Euro im Baubereich elektronisch abwickeln.

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